Das war die Kampagne 2008...

Aktivitäten der Garde der Prinzessin aus der Kampagne 2008.

Spaß an der Freude im Vordergrund

Jahreshauptversammlung der GdP

Rundum zufrieden mit dem zurückliegenden Geschäftsjahr zeigte sich Präsident Heinz Tronser jun. bei der Jahreshauptversammlung der Garde der Prinzessin (GdP) im Haus St. Georg in Mainz-Bretzenheim. In der Kurz-Kampagne 2008 erwies sich das GdP-Narrenschiff am Rheinufer wiederum als absoluter Kracher. Das Veranstaltungsangebot in der kommenden Kampagne benötige daher lediglich etwas Feinschliff. Die Phönixhalle in Mainz-Mombach bleibe weiterhin Veranstaltungsort für die große Gardesitzung am 7. Februar 2009. In der Öffentlichkeit gebe die Garde der Prinzessin ein sehr ordentliches Bild ab, stellte Heinz Tronser fest und hob hierbei besonders den Trommlerzug als Aushängeschild der Garde, die Fahnengruppe, die GdP-Gazellen, die Majorettes und das Kinderballett hervor. 

Wiederum einen Erlös von 3000 Euro brachte der Kreppelverkauf vor dem Staatstheater zugunsten der ambulanten Kinderkrankenpflege der Johanniter Unfall-Hilfe e.V. ein. Tronsers Ausblick galt besonders dem 125-jährigen Jubiläum, das die GdP im Jahr 2011 feiere. Zur Finanzierung werde man jetzt schon Mittel beiseite legen und Arbeitsteams bilden. Hierbei sei die Mitarbeit der Mitglieder gefragt. Bei allem solle der Spaß an der Freude im Vordergrund stehen, deshalb sei man ein Fastnachtsverein, so der Erste Vorsitzende. 

Es wurde auch gewählt: Dr. Karl Kolb, Klaus Wehrum sen. und Peter Vreden in den Ehrenrat, Ute Strack und Volker Barth als Revisoren sowie Beate Gutfleisch und Lisa Ries als Kammerrevisoren. 

Mit dem Rad auf die ebsch Seit'

Aufstieg zum Geißberg bei Flörsheim.

Am 1. Juni 2008 war es wieder soweit: 20 Pedalritter der Garde der Prinzessin trafen sich um 9.45 Uhr im Winterhafen zum Start der "Tour de GdP". Auf die ebsch Seit’ sollte es gehen und pünktlich um 10 Uhr gab Präsident Heinz Tronser jun. den Startschuss und schwang sich selbst aufs Rad. 

Unter Führung von "Tourdirektor" Rudi Meiszies ging es zunächst über die Theodor-Heuss-Brücke nach Mainz-Kastel und dort längs des Rheinufers durch die Maaraue zur Mainmündung. Eine geschickt vorgetäuschte Radpanne von Fritz Strampelfix (Name von der Redaktion auf Drängen des Neumitgliedes geändert) sorgte dort für eine erste unplanmäßige Rast. Unser Präsident bewies sich als Pannenhelfer und nachdem alles wieder gerichtet war, rollte das Feld längs des Mains über Kostheim und Hochheim nach Flörsheim. Mit dem Geißberg wartete hier ein Gipfel der höchsten GdP-Kategorie auf die tapferen Radlerinnen und Radler. Eine fast zwei Kilometer lange Steigung bis zur Kriegergedächtniskappelle galt es zu überwinden und fast alle zogen bis oben durch. Dort wurden sie von Sigrid Schäfer und Christine Münch belohnt und mit kühlen Getränken empfangen. Nach dieser Stärkung nahm man frohen Mutes die zweite Hälfte der Schleife in Angriff.

Vorbei an der "Flörsheimer Warte", ein ehemaliger Wachturm der "Kasteler Landwehr", ging es durch die Weinbaugemeinde Wicker, dem so genannten östlichen Tor zum Rheingau. Auf dem Weg zum Hochheimer Ortsrand passierte man den neuen Kletterpark, bevor ein fantastisch ausgebauter Radweg die GdPler durch die herrliche Frühlingsvegetation nach Kostheim führte. Für Freunde der Bahn wurde dort eigens die Schranke am Übergang geschlossen und die Durchfahrt eines Personenzuges abgewartet. Doch dem nicht genug. Eine weitere Gleisanlage in Kostheim durfte mittels einer architektonisch originell gestalteten Rad- und Fußgängerbrücke überwunden werden und von Gustavsburg ging es selbstverständlich über die Eisenbahnbrücke zurück auf die Mainzer Seite. 

Ziel war der Grillplatz im Volkspark, wo deftig Gegrilltes, Salate, Kaffee, Kuchen und ein kühles Helles warteten. Die Fouriere um Friedel Schäfer hatten alles pünktlich zum Eintreffen der Pedalritter vorbereitet und gemeinsam mit 30 weiteren Mitgliedern ließ man den Nachmittag in gemütlicher Runde ausklingen. 

Furioser Auftakt auf dem Narrenschiff

Ein dreifach donnerndes HELAU auf dem Narrenschiff.

Mit der Kappensitzung am 4. Januar und der närrischen Wein- und Sektprobe am 5. Januar läutete die Garde der Prinzessin die heiße Phase der Kampagne 2008 ein. Publikum und Stimmung waren großartig und brachten das Schiff am Mainzer Rheinufer ordentlich zum Schwanken. Immer mehr zeigt sich, dass der GdP mit ihrem Narrenschiff mit seinem "Kapitän" und Eigner Karl Strack am Ruder ein großer Wurf gelungen ist, der in der Meenzer Fassenacht seinesgleichen sucht.

Unser Generalfeldmarschall Karl Strack

An alle Aktiven der Garde!

Mobilmachung 2008

Ein Jeglicher, der als Offizier oder Gardist

der Garde eingetragen ist,

soll schwören, unserer Garde und Vaterstadt

getreu und hold zu sein, Schaden von ihr zu wenden,

für ihren Nutz und Frommen zu werben,

und seiner Excellenz Generalfeldmarschall und

dem Vorstand daselbst gehorsam zu sein

und ihr Gebot zu halten.

Hierdurch bekräftigt jeder Offizier und Gardist seine Pflicht,

tätig dazu beizutragen, dass sie das Innere unserer Stadt

sowie den Kreis unserer Mitglieder gegen jedwede Übel,

welche ihnen von Auswüchsen der Mucker und Philister

zugefügt werden könnten, gemeinschaftlich schützen werden.

 

 

Gegeben im närrischen Hauptquartier der Garde Forsterstraße 16 zu Mainz  

     

      Karl Strack                     Heinz Tronser jun.                    

Generalfeldmarschall                    Präsident               

Erstmals Generalappell im alten Jahr

Heinz Tronser jun. (li.) und Karl Strack (re.) zeíchnen Wolfgang Sutter für 40 Jahre Mitgliedschaft aus.

Premiere bei der Garde der Prinzessin (GdP): Aufgrund der kurzen Kampagne fand erstmals in der 122-jährigen Geschichte dieser Mainzer Traditionsgarde der Generalappell schon im alten Jahr statt. Ort des Geschehens am 29. Dezember 2007 war das ehemalige Casino der Portland Zementwerke in Weisenau.

Nach dem Einmarsch des Trommlercorps unter der Leitung von Karl Zimmermann, zeigte sich GdP-Präsident Heinz Tronser jun. in seiner Begrüßung zufrieden über das Erscheinungsbild seiner Garde sowie mit dem Verlauf der letzten Kampagne, bei der man das 11x11-jährige Jubiläum feierte. Mit dem GdP-Narrenschiff auf dem Rhein habe man ein Ausrufezeichen in der Meenzer Fassenacht gesetzt. Im Anschluss nahm Tronser die Ehrungen für langjährige Mitglieder vor. Zwölf Mitglieder bekamen die GdP-Nadel für 11 Jahre Mitgliedschaft und acht erhielten für 25 Jahre die Nadel mit einem Stein. Wolfgang Sutter wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft mit der Nadel mit zwei Steinen ausgezeichnet. Für seine langjährige Unterstützung in der Vereinsarbeit zeichnete ihn der Präsident mit dem Ehrengardisten aus. Zu guter letzt beförderte Generalfeldmarschall Karl Strack den Jubilaren zum Generalleutnant.

Im Anschluss sorgte das Kinderballett der GdP mit einer durch Beate Gutfleisch und Sybille Lichtenthaeler neu einstudierten Choreografie für große Begeisterung im Saal. Reichlich Applaus und die Verleihung eines extra geschaffenen Kinderballett-Ordens waren verdienter Lohn für die kleinen Tanzkünstler. Wiederum eine Augenweide der Auftritt der Fahnengruppe unter der Leitung von Melanie Waldmann und die Solotanzeinlage von Jaqueline Groß im Katzenkostüm. Nachdem Gardespieß Stefan Löblein die Beförderungen der Kadetten, Marketenderinnen und Mannschaften und Karl Strack die der Offizieren vollzogen hatten, wurde der heiß ersehnte Orden für die neue Kampagne ausgegeben. 

 
     

Uniformrückgabe
im Vereinsheim, in der Forsterstr. 16
(Kampagne 2019)

Derzeitig gibt es keine aktuellen Rückgabetermine mehr.

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